Wie viel Lust auf Sex ist eigentlich normal? Bücher, Filme und die Medien suggerieren uns, dass eigentlich alle immer Lust haben. Das stimmt so natürlich nicht. Keine Lust auf Sex zu verspüren ist noch lange nichts Ungewöhnliches, kommt in den besten Partnerschaften vor und betrifft fast jeden Menschen einmal.

Aber wie ist es, wenn man plötzlich überhaupt keine Lust auf Sex hat? Wie kann man sein Verlangen, seine Libido steigern?

Frauen, die öfter keine Lust haben, werden noch immer häufig als „frigide“ bezeichnet. Blanker Unsinn, stammt diese Bezeichnung doch noch aus den alten Zeiten, in denen Frauen jede Art von Sexualität abgesprochen wurde und sie zu Hause hinterm Herd zu stehen hatte. Sexuelle Unlust betrifft Männer übrigens fast genau so häufig.
Zum Glück haben sich die Zeiten geändert und uns ist allen klar, dass Frauen durchaus über eine eigenen Sexualität verfügen, dass sie Wünsche und Bedürfnisse haben.
Doch bleiben diese Bedürfnisse manchmal aus den verschiedensten Gründen einfach aus. Das trifft sowohl Single-Frauen als auch solche, die in einer Beziehung stecken.
Frauen in Beziehungen sind häufig besonders besorgt, wenn ihre sexuelle Lust nachlässt. Wie soll dies dem Partner erklärt werden? Wird er Verständnis zeigen oder sich lieber schnell eine Neue suchen? Stimmt etwas in unserer Beziehung nicht?

Fakt ist, dass wenn das Verlangen nach Sex nachlässt, Frau beginnt, sich Gedanken zu machen. Weniger Lust auf Sex, ob mit einem festen Partner oder nicht, kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Und in einer Partnerschaft muss dieser Sachverhalt keinesfalls bedeuten, dass etwas in der Beziehung grundsätzlich falsch läuft, kann andererseits aber ein Indikator dafür sein.
Um als Frau die Libido steigern zu können, bieten verschiedenen Hersteller, vor allem im Internet eine riesige Palette von angeblich libidosteigernden Präparaten an. Von solchen Produkten ist abzuraten, denn es gibt keinerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass diese Tröpfchen, Pflaster oder Pillen überhaupt irgendeine Wirkung haben.
Weiterhin ist es eben sowenig gesichert, dass wenig Lust auf Sex überhaupt ein Krankheitsbild ist, das therapiert werden kann oder sollte. Wer kann schon entscheiden, wie viel Lust ein Mensch normalerweise haben muss?
Dennoch ist zu diesem Thema anzumerken, dass sexuelle Unlust sehr wohl körperliche Ursachen haben kann und diese sind auch in den meisten Fällen therapierbar. Dazu zählen psychische Erkrankungen wie Depressionen und körperliche wie Störungen des Hormonhaushaltes oder Lebererkrankungen. Weiterhin kann die Einnahme bestimmter Medikamente negativen Einfluss auf die Libido nehmen.

Wenn Sie als Frau jedoch zu dem Entschluss gelangt sind, dass Sie Ihr Liebesleben gerne etwas aufpeppen möchten, um wieder mehr Lust auf Sex zu haben, können viele kleine Hilfen meistens viel weiter helfen als die Chemiekeule.

Um die Lust zu steigern, hilft es manchmal, sich ein wenig inspirieren zu lassen. Erotische Filme oder Geschichten können, wenn man es schafft über deren meist recht dürftige Handlung oder den mangelnden literarischen Wert hinwegzusehen, durchaus sehr anregend sein. Sie bringen neue Ideen und Impulse und animieren dann vielleicht zum Nachmachen.
An ein besonders schönes erotisches Erlebnis zu denken und vielleicht ein wenig die Phantasie in diese Richtung weiter schweifen zu lassen kann ebenso Abhilfe schaffen.
Wichtig ist vor allem, sich zu entspannen und keinen unnötigen Druck auf sich selbst auszuüben. Das ist kontraproduktiv und wird bei der Lösung des Problems nicht weiterhelfen.
Manchmal ist in Partnerschaften die Routine die Ursache für die Unlust. Entfliehen Sie dieser! Dafür gibt es viele Möglichkeiten, die überhaupt nicht aufwendig sind: ein paar Kerzen, ein romantisches Bad zu zweit, neue Unterwäsche, gemeinsame erotische Erinnerungen oder ein anderer Ort für Sex als das Ehebett.

Was immer für Sie selbst auch in Frage kommt, Tatsache ist, dass es nichts Außergewöhnliches ist, manchmal keine Lust auf Sex zu haben. Dieser Zustand lässt sich nicht erzwingen, deswegen hilft es, sich zu entspannen und seiner Phantasie freien Lauf zu lassen.

Bei fast jeder Beziehung, die einst voller Liebe und Leidenschaft war, schleicht sich irgendwann der Alltag ein und die Partner beginnen sich zu langweilen, oder öden sich sogar an. Zu viele Beziehungen zerbrechen an dieser Situation, doch soweit muss es nicht kommen. Wenn man die Beziehungskiller kennt und ein paar kleine Regeln beachtet, kann auch eine langjährige Beziehung weiterhin voller Abwechslung und Leidenschaft sein.

1. Der Sex ist immer gleich.
Diese Situation ist vielen Paaren sehr bekannt. Im Grunde ist es gut, wenn sich die Partner einander vertrauen und wissen, was dem anderen gefällt, dennoch wird dies nach einiger Zeit zur Langeweile – Falle. In diesem Fall sollte man bewusst für Abwechslung sorgen. Zum Beispiel kann man sich gegenseitig bisher ungelebte erotische Wünsche erfüllen oder auch Rollenspiele in das Liebesleben integrieren. Auch Spontanität kann für neu entfachte Leidenschaft sorgen.

2. Gespräche werden immer seltener.
Wenn ein Paar schon viele Jahre ein gemeinsames Leben führt, passiert es häufig, dass man sich kaum noch etwas zu sagen hat. Jeder glaubt, den anderen schon in- und auswendig zu kennen, das macht es schwierig, ein interessantes Gesprächsthema zu finden. Abhilfe schaffen in diesem Fall neue, gemeinsame Hobbys und Unternehmungen. Besuche in einem Sportclub oder einem Volkshochschulkurs fördern die Kommunikation miteinander, man lernt andere Menschen und auch den eigenen Partner ganz neu kennen.

3. Das Interesse aneinander lässt nach.
Es passiert oft im Laufe einer Beziehung, dass man den Partner nicht mehr attraktiv findet. Männer und auch Frauen vernachlässigen ihr Äußeres, weil man fälschlicherweise glaubt, den Partner für alle Zeit sicher zu haben. Doch gerade die körperliche Pflege spielt für die Attraktivität eine große Rolle. Sich füreinander hübsch machen, auch mal eine neue Frisur oder neues Outfit zu probieren hält das Interesse aneinander wach. Aber nicht nur körperliche Aspekte spielen dabei eine Rolle, auch aufmerksames Zuhören, liebevolle Worte im Alltag und immer wieder ein Lächeln sorgen dafür, dass der Partner interessiert bleibt.

4. Gemeinsame Aktivitäten reduzieren sich auf Sofa – Abende.
Wenn man schon viele Jahre gemeinsam verbraucht hat, ist es normal, dass man weniger zusammen unternimmt. Doch wenn gar nichts anderes mehr stattfindet, als abends auf dem Sofa das Fernsehprogramm zu schauen, ist es höchste Zeit, dies zu ändern. Um die Langeweile zu umgehen, sollte man sich einen oder zwei Tage im Monat bewusst für gemeinsame Unternehmungen frei halten. Ein wenig Abwechslung und Aufregung wirkt oftmals Wunder. Besonders spontane Kleinigkeiten bringen wieder frischen Wind in die Beziehung.

5. Beruflicher Stress dominiert die Partnerschaft.
Viele Paare sind im Berufsleben so sehr eingespannt, dass man kaum noch Zeit für die Partnerschaft aufbringen kann. In diesem Fall ist es wichtig, sich diesen Fakt nicht zum gegenseitigen Vorwurf zu machen. Auch kleine Aufmerksamkeiten, wie Blumen oder bewusst genutzte Zeit, wie das gemeinsame Abendessen oder auch kleine Liebesbriefe in der Brotdose lassen die Partnerschaft aufleben.

Das Schlafzimmer ist eines der wichtigsten und intimsten Räume in der ganzen Wohnung. Viele Paare geben sich jedoch bei der Einrichtung nur wenig Mühe. Ein Doppelbett, diverse Schränke, Kommoden und andere Einrichtungsgegenstände, die man nirgendwo anders in der Wohnung sehen möchte, landen oft im Schlafzimmer. Sehr häufig sind in den deutschen Schlafzimmern aber auch zahlreiche elektronische Liebestöter anzutreffen. Fernseher, Laptops und sogar Spielkonsolen. Entweder verlangen diese Geräte den Männern ihre ganze Aufmerksamkeit ab, weil gerade etwas Spannendes läuft oder die Hintergrundgeräusche wiegen sie in den Schlaf. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass keine erotische Stimmung aufkommt.

Die von den Sexualforschern ermittelten statistischen Werte sind eindeutig: Paare ohne einen Fernseher im Schlafzimmer haben doppelt so oft Sex wie solche mit einer Flimmerkiste. Wenn die Partner im Bett ungestört sind, haben sie durchschnittlich zweimal pro Woche Sex. Die sexuelle Aktivität sinkt aber auf einmal Sex pro Woche, sobald ein TV-Gerät oder Laptop ins Schlafzimmer gestellt wird. Wobei dies nicht nur für ältere Paare und Paare in langjährigen Beziehungen gilt, auch junge und frischverliebte Paare lassen ihren Sex von der Glotze ausbremsen. Die negative Wirkung des Fernsehens auf das Sexualleben bestätigen auch die Babybooms, die nach jedem größeren Stromausfall kommen.
Die Sexualforscher untersuchten auch, welche Sendungen sich als stärkste Liebesbremse erwiesen. Brutale Filme wirken in den meisten Fällen besonders hemmend. Ebenso haben Reality Shows eine schlechte Wirkung auf Sex. Es ist auch kein Geheimnis, dass ein Fernseher im Schlafzimmer einen Risikofaktor für die Gesundheit darstellt. Durch Fernseher und Computer kann elektromagnetische Strahlung entstehen. Um die Beeinträchtigung der Gesundheit zu vermeiden, ist die Einhaltung eines Mindestabstands erforderlich, dies ist jedoch in den meist kleineren Schlafzimmern nicht möglich.

Es empfiehlt sich daher, auf den Fernseher im Schlafzimmer grundsätzlich zu verzichten. Andererseits können hiervon Ausnahmen gemacht werden. Ab und zu kann ein gemeinsamer Fernsehabend vor dem Einschlafen sehr entspannend sein. Das Liebesleben kann sogar angeregt werden, wenn Erotik- und Liebesfilme auf dem Programm stehen.
Wenn Sie ein Fernseher im Schlafzimmer haben und trotzdem nicht auf ihr Sexleben verzichten möchten, so ist eine Aufstellung von festen Regeln für Sie empfehlenswert. Legen Sie fest wann und wie lange Sie fernsehen möchten. Wenn Sie genug Platz haben, versuchen Sie eine Couch reinzustellen, um darauf zu fernsehen. Wenn Sie ein Laptop benutzen, bringen Sie es danach wieder in ein anderes Zimmer. Damit bleibt das Bett für Sie nur noch ein Ort für den Schlaf und für die Liebe.

Citrullin ist in der Schale der Melone vorhanden und soll die Potenz ähnlich fördern wie Viagra. Um es jedoch vorweg zu sagen – wenn man so viel Melonenschale essen würde damit die Melone wirkt (und wir essen eigentlich nicht ein einziges Stück Schale), dann haben wir so einen vollen Bauch, dass die Anzahl der Stellungen relativ zum Potent(z)ial sind und somit auch gerne vernachlässigt werden kann.

In Amerika (wo denn sonst) hat ein Forscherteam (klar, einer alleine würde nie auf so eine Idee kommen) herausgefunden, dass der Wirkstoff Citrullin die Adern weitet und deshalb durchblutungsfördernd ist. Diese Aussage scheint grundsätzlich richtig zu sein, dennoch ist die Menge des Mittels für den Erfolg ausschlaggebend. Dieses Mittel als Pulver oder Tablette zu erhalten könnte eine gelungene Alternative zum Rohprodukt sein, trotzdem ist die Wirkung nicht mit der Wirkung der Viagra-Tablette gleich zu stellen. Alternativpräparate zu Viagra gibt es viele, es liegt aber an der jeweiligen Person, ob die Wirkung entsprechend den wünschen der Hersteller eintritt, denn die körperliche Verfassung und der aktuelle seelische Zustand einer Person beeinflusst das Paarungsverhalten erheblich.

Eine regelmäßige und gesunde Ernährung verbunden mit Sport treibt auf natürlichem Wege die Libido an. Und wenn man das mit der Partnerin macht ist das fast wie ein Vorspiel.