Potenzmittel - Infos über die Arzneimittel für das Liebesleben
Potenzmittel, die umgangssprachlich auch als Erektionshilfen bezeichnet werden, sind Medikamente und Wirkstoffe, die zur Bekämpfung von erektilen Dysfunktionen des Mannes eingenommen werden. Neben den von der pharmazeutischen Industrie angebotenen Erektionshilfen, die eine medizinisch nachweisbare Wirkung auf die männliche Potenz haben, werden, meist in sogenannten Spam Mails oder Illustrierten, auch unseriöse Mittel offeriert, von denen jedoch dringend abzuraten ist.
Grundsätzlich unterscheidet man bei den Substanzen, die auf dem öffentlichen Markt vertrieben werden, zwischen Initiatoren, die eine erektionsauslösende Wirkung haben, und Konditionierern, welche die Bedingungen für eine Erektion verbessern. Zusätzlich versprechen direkt in den Penis gespritzte Schwellkörperinjektionen mit Caverject oder Viridal eine Besserung der erektilen Dysfunktion. Außerdem sorgen Therapeutika, welche direkt in die Harnröhre eingeführt werden, ebenfalls eine deutliche Steigerung der Potenz.
Die Potenzmittel der neuen Generation sind sogenannte PDE-5 Hemmer. Dazu zählen die Wirkstoffe Sildenafil, welches in Viagra vorzufinden ist, Verdenafil, das im Potenzmittel Levitra zum Zuge kommt, und Tadalafil, welcher in der Erektionshilfe Cialis enthalten ist. All diese Mittel haben ein gemeinsames, medizinisch nachgewiesenes Wirkprinzip. Durch die Hemmung des Enuyms Phosphordiestrease-5, kurz PDE-5, werden die Gefäße im männlichen Geschlechtsorgan weit gestellt, was eine deutlich bessere Durchblutung zur Folge hat und somit eine Erektion des Penis, auch bei Kunden mit erektilen Dysfunktionen, mit sich bringt.
Sildenafil auch Viagra genannt ist das wohl weltweit bekannteste und erste Potenzmittel der neuen Generation. Die Zulassung als Arzneimittel erfolgte am 27. März 1998 und listet den Wirkstoff Sildenafil als Bestandteil des Medikaments. Die Wirkung nach Einnahme der meist pillenförmigen Substanz erfolgt innerhalb von 30-60 Minuten und kann bis zu 4 Stunden anhalten. Ganze 82 Prozent der Personen, die an erektiler Dysfunktion leiden, geben eine überaus positive Wirkung zu Protokoll. Viagra ist mittlerweile über 10 Jahre auf dem internationalen Markt und kann selbst bei Problemgruppen deutliche Erfolge nachweisen.
Seit 2002 als offizielles Arzneimittel zugelassen ist das Potenzmittel Cialis. Als Wirkstoff ist hier Tadalafil zu nennen, welches allerdings in seiner Wirkungsdauer und dem Eintreffen der Wirkung deutlich stärker variiert als beispielsweise Viagra. Zwischen 30 Minuten und 12 Stunden dauert es, bis eine potenzsteigernde Wirkung eintrifft, die folgend bis zu 36 Stunden anhält. Während die Dosierung bei Viagra mit 50 mg relativ hoch ausfällt, genügen schon 20 mg Cialis für einen annähernden Effekt.
Zuletzt ist die Erektionshilfe Levitra zu nennen, das den Wirkstoff Vardenafil enthält. Levitra ist das jüngste Potenzmittel der neuen Generation an PDE-5 Hemmern, erst 2003 wurde es als Arzneimittel zugelassen. Bei einer Dosierung von 20 mg kann die erektile Dysfunktion schon nach 10 Minuten nach der Einnahme für eine Dauer von bis zu 10 Stunden temporär behoben werden. Ganze 83 Prozent der Personen, die an Impotenz leiden, gaben eine Besserung zu Protokoll. Ein höherer Wert als bei Viagra, die Erfolgsquote von Cialis mit 86 Prozent aller Geschädigten kann jedoch nicht übertroffen werden.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass alle an erektiler Dysfunktion geschädigten Personen auf einen PDE-5 Hemmer der neuen Generation zurückgreifen sollten, um ihr Sexualleben deutlich zu verbessern. Die Nebenwirkungen, welche beispielsweise Sehstörungen, Blutdruckabfall und Kopfschmerzen sein können, sind bei allen Wirkstoffen im Spektrum und in der Stärke miteinander vergleichbar. Sollten Sie sich entscheiden eines der Mittel einzunehmen und das Präparat zeigt nicht die gewünschte Wirkung, so empfiehlt es sich einen der drei PDE-5 Hemmer zu probieren. Medizinische Untersuchungen haben ebenfalls ergeben, dass eine zusätzliche Einnahme von Arginin förderlich sein kann, sofern eines der gelisteten Präparate nicht wirken sollte.
Gibt es eigentlich Potenzmittel für die Frau?
Nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen gibt es Potenzmittel. Gründe, die ein Potenzmittel erforderlich machen können unterschiedlich. Es kann sowohl psychisch, zum Beispiel auf Grund von Problemen in der Beziehung, als auch körperlich bedingt sein, nach der Entfernung der Ovarien, kann es zum Beispiel zu hormonellen Mangelzuständen kommen, die die Libido negativ beeinflussen. Die weibliche Sexualität ist, im Vergleich zu der des Mannes, viel komplizierter. Die ausreichende Durchblutung der Geschlechtsorgane und eine Sekretbildung sind nicht zwingend ein Zeichen für psychische Erregung. Beim Mann hingegen ist eine psychische Erregtheit wesentlich leichter zu erreichen.Auf dem Markt werden zahlreiche verschiedene Mittel angeboten, die ihre Wirkung auf unterschiedliche Weise entfalten sollen. Häufig handelt es sich um natürliche, pflanzliche Produkte, wie zum Beispiel Androxan 600 femme. Diese Mittel müssen meistens täglich eingenommen werden und versprechen eine erhöhte Lust auf Sex, sowie eine positive Beeinflussung und Anzahl der Orgasmen. Auch das Lustempfinden soll positiv stimuliert werden. Sie versprechen Abhilfe bei Lustlosigkeit, Abgeschlagenheit, keinem zufriedenstellendem beziehungsweise gar keinem Orgasmus, mangelnder Stimulation, Alltags- und Berufsstress und körperlichem oder geistigen Unwohlsein. Laut Hersteller sind sie frei von Nebenwirkungen und auch für Diabetiker geeignet. Es fällt nicht unter das Arzneimittelgesetz und wird unter den Nahrungsergänzungsmitteln geführt.
Androxan600 femme zum Beispiel enthält Lepidium meyenii, eine Pflanze, die in den peruanischen Anden wächst. Die Pflanze hat eine eigene Photosynthese entwickelt, um überleben zu können, deshalb ist sie besonders reichhaltig an, für uns lebenswichtigen, Vitaminen. Zusätzlich soll sie eine steigernde Wirkung auf die Stimulation und Libido haben. L-Tyrosin wird eine aufhellende stimmungssteigernde Wirkung nachgesagt. Vor allem die Kombination aus Ginseng Extrakt und Lepidium meenii soll die Durchblutung des Intimbereichs anregen und ein verstärktes Verlangen nach Sex zur Folge haben.
Andere Medikamente versprechen eine andere Wirkweise. Für sechs bis acht Stunden sollen sie den Blutfluss in der Vagina erhöhen und somit das Empfinden steigern und den Orgasmus positiv beeinflussen. Mit Hilfe von zum Beispiel Lovegra, soll der Botenstoff Stickstoffmonoxid freigesetzt werden, der wiederum einen weiteren Botenstoff, namens cGMP freisetzt. Dieser Stoff verstärkt den Bluteinstrom in den Beckenbereich. Das Enzym Phosphodiesterase 5 baut den Botenstoff wieder ab, um die Erektion zu beenden. Das PD 5 wird wiederum von Sildenafil gehemmt, um cGMP zu erhalten und eine Muskelentspannung zu erhöhen und eine Erektion aufzubauen. Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Sehstörungen, Hautrötungen und ein gereizter Magen sein. Außerdem sollte es nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Überempfindlichkeit gegen einen der enthaltenen Stoffe eingenommen werden.
Informationen über Arzneimittel:
Vardenafil | Tadalafil | Sildenafil | Feng-Shui | Dapoxetin (Ejakulation) | Naturprodukte